Betzweiler – auf leo.bw

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LEO-BW ist das landeskundliche Informationssystem für Baden-Württemberg – bereitgestellt zum sechzigjährigen Jubiläum der Gründung des Südweststaats 2012. Das Internetangebot ist ein Beitrag des Landes Baden-Württemberg zur kulturellen Bildung und zur Informationsgesellschaft.


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Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Locker gebautes Dorf im Heimbachtal. Jüngere Höfe in weiteren Abständen am östlichen Talhang und am Hang des hier einmündenden Obelsbachtals. Neues Wohngebiet Sommerhalde an der Straße nach Wälde. Gewerbegebiet auf der Hochfläche im Südwesten.
Historische Namensformen:
  • Bedzingiswilaeri 1125 [um 1125]
  • Betziswiler 1297
Geschichte: Um 1125 Bedzingiswilaeri, 1297 Betziswiler, von Personenname. Ausbauort der fränkischen Zeit. Adel nur um 1125 genannt. Der Ort im 13./14. Jahrhundert, meist aus unbekannter Hand, größtenteils an Kloster Alpirsbach. Erwerb eines letzten Ortsanteils von Wilhelm von Bach 1511. Bis 1806 Klosteramt Alpirsbach, 1810 Oberamt Oberndorf, 1938 Landkreis Freudenstadt. 1971 mit Wälde vereinigt, wurde Betzweiler-Wälde zum 1.1.2007 nach Loßburg eingemeindet.

Ersterwähnung: 1353
Kirche und Schule: Kirchlich war Betzweiler 1353 Filial von Dornhan. Kapelle zum Heiligen Georg. Evangelische Pfarrei 1882 eingerichtet. Spätgotische Kirche im ummauerten ehemaligen Friedhof. Katholiken zu Alpirsbach.
Patrozinium: St. Georg